Heute war eigentlich alles relativ entspannt und auch die Nacht war besser als erwartet. Hab bis 7.30 geschlafen und war nachts nur 2 mal wach.
Nach dem Aufwachen Café con leche gegenüber vom Hostel, danach Picknick-Frühstück und gemütlich Sachen packen.
Gegen 10 Uhr dann los, immer am Strand entlang in der prallen Sonne. In Getaria (wunderschöne kleines Fischerstädtchen) dann kurze Pause, Füße lüften und wieder Cafe con leche.
Danach gings den Berg hoch. Einen Kilometer vor der Albuerge hab ich dann doch noch Pause an einem kleinen Bach gemacht, Picknick und angefangen nochmal Siddharta zu lesen. Das war echt schön und richtig entspant! Soagr ein paar Libellen beobachtet.
Dann das letzte Stück den Berg rauf und in der privaten Albuerge angekommen. Ein Drei-Bett-Zimmer, wunderbare große Dusche und vor allem eine Waschmaschine - alle Klamotten und Handtücher sind wieder richtig sauber!
Nachmittags Unterhaltung mit einem Kanadier, ich hab mich angeschlossen und ein Glas des lokalen Weißweins probiert. Danach war ich so entspannt, dass ich bis zum Abendessen eine Stunde tief genickert hab.
Beim Abendessen dann das erste mal richtige Pilgergemeinschaft, neben dem Kanadier waren noch zwei Spanierinnen und zwei deutsche Frauen dabei. Letztere haben dann auch bei mir im Zimmer geschlafen. Es gab Zucchinisuppe, Hähnchenfleisch und Kartoffeln - knoblauchig lecker. Und dazu nochmal ein Glas Rotwein und zum Nachtisch Eis.
Dann noch bissl draußen sitzen und Sonne angucken. Morgen treffen wir uns dann alle in Deba in der öffentlichen Pilgerunterkunft. Werde allerdings mit dem Wein zurückhaltender sein, der entspannende Effekt ist einfach zu gut.. Die Tour morgen wird deutlich länger und anspruchsvoller, aber die neuen Schuhe laufen sich ganz gut und haben bislang keine Blasen verursacht 🙏🏻